Zum Inhalt springen
DE

Lieferland wählen

Preise und Zahlungsart gelten für das gewählte Land. Sie können es jederzeit ändern.

Fußpilz: wie er aussieht, woher er kommt und wie man ihn behandelt

Aktualisiert:

Fußpilz gehört zu den häufigsten Hautinfektionen: Pilze lieben die feuchte Wärme in geschlossenen Schuhen, Schwimmbädern und Duschen. Hier lesen Sie, wie Fußpilz an der Sohle und zwischen den Zehen aussieht, womit man ihn verwechseln kann, wie er behandelt wird und was Sie tun können, damit er nicht wiederkommt.

Fußpilz: wie er aussieht, woher er kommt und wie man ihn behandelt

Was ist Fußpilz?

Fußpilz ist eine Infektion der Haut an den Füßen, meist durch Fadenpilze, sogenannte Dermatophyten. Ärzte sprechen von Tinea pedis, im Englischen heißt er „Athlete’s Foot“, also Sportlerfuß. Die Pilze leben in feuchter Wärme und werden über winzige Hautschuppen übertragen: auf dem Boden von Schwimmbad, Sauna und Duschen im Fitnessstudio, über fremde Hausschuhe, Handtücher und Socken.

Dermatophyten ernähren sich von Keratin, dem Eiweiß der obersten Hautschicht und der Nägel. Deshalb siedeln sie sich dort an, wo die Haut dicker ist und länger feucht bleibt: zwischen den Zehen und an der Fußsohle. Seltener befallen Hefepilze die Füße, meist bei Menschen, deren Füße lange nass bleiben.

Anstecken kann man sich leichter, wenn die Haut feucht, aufgeweicht oder verletzt ist: Die Füße schwitzen in geschlossenen Schuhen, zwischen den Zehen entstehen feine Risse. Von allein verschwindet Fußpilz nicht. Unbehandelt hält er sich jahrelang, greift auf die Nägel über, und durch Risse in der Haut können Bakterien eindringen.

Wie sieht Fußpilz aus? Symptome und Formen

Wer Bilder von Fußpilz vergleicht, merkt schnell: Er sieht nicht immer gleich aus. Diese Formen sind typisch:

FormWo er auftrittWie er aussieht
Zwischen den ZehenMeist zwischen dem vierten und fünften ZehWeiße, aufgeweichte Haut, Schuppen, Risse, Jucken und Brennen, unangenehmer Geruch
Trockene Form („Mokassin-Typ“)Sohle, Fersen, FußränderTrockene, verdickte Haut mit feinen Schuppen, wie mit Mehl bestäubt, Risse an den Fersen; der Juckreiz ist oft nur schwach
Mit BläschenFußgewölbe, SohleKleine juckende Bläschen mit klarer Flüssigkeit, danach bleiben rote, schuppende Flecken
An den NägelnMeist der große ZehDer Nagel wird gelb oder weißlich, dick und bröckelig

Um Fußpilz früh zu bemerken, sehen Sie sich Ihre Füße bei Tageslicht an: Spreizen Sie die Zehen und betrachten Sie die Haut dazwischen, prüfen Sie Sohle, Fersen und Nägel. Die ersten Symptome sind leichte Schuppung und Juckreiz zwischen den Zehen nach dem Duschen oder nach einem langen Tag in Schuhen.

Die Haut kann sich röten, einreißen und sogar bluten. Kommen Bakterien dazu, nässt die Haut zwischen den Zehen, riecht stärker und schmerzt. Die trockene Form wird oft für ganz normale trockene Fersen gehalten und jahrelang mit Creme gegen rissige Haut behandelt. Schuppt nur ein Fuß oder schuppen beide Füße und eine Hand, spricht das ebenfalls für einen Pilz. Kinder bekommen seltener Fußpilz als Erwachsene: Schuppende Füße sind bei ihnen häufiger eine Hautentzündung (Dermatitis), gehören aber trotzdem in die kinderärztliche Praxis. Wie ein Pilz die Nägel verändert, lesen Sie im Artikel „Nagelpilz im Anfangsstadium erkennen“.

Fußpilz oder etwas anderes?

Ähnlich wie Fußpilz können ein Ekzem, ein Kontaktekzem (etwa durch Kleber oder Farbstoffe in Schuhen), Schuppenflechte, eine bakterielle Infektion zwischen den Zehen, trockene Haut oder starkes Schwitzen aussehen. Mit bloßem Auge kann sie nicht einmal der Arzt immer unterscheiden. Im Zweifel nimmt er deshalb ein paar Hautschuppen ab: Das Labor untersucht sie unter dem Mikroskop und legt bei Bedarf eine Pilzkultur an.

Vom Fuß wandert der Pilz nicht selten auf andere Hautstellen. Am Körper sieht er aus wie ein roter Ring mit schuppendem Rand und hellerer Mitte, in der Leiste wie rotbraune, juckende Flecken an der Innenseite der Oberschenkel. Meist wird er mit den Händen oder über ein gemeinsames Handtuch übertragen. Deshalb behandelt man die Füße gleichzeitig mit den anderen Stellen.

Tragen Sie auf unklare Flecken keine Kortisoncreme auf, ohne dass ein Arzt sie verordnet hat. Sie lindert Juckreiz und Rötung, doch der Pilz wächst darunter weiter, verändert sein Aussehen und ist später schwerer zu erkennen.

Ursachen: Wie man sich Fußpilz holt und wer gefährdet ist

  • Wärme und Feuchtigkeit: den ganzen Tag geschlossene Schuhe, Socken aus Kunstfasern, schwitzende Füße.
  • Barfuß an öffentlichen Orten: Schwimmbad, Sauna, Duschen, Umkleiden im Fitnessstudio, Hotels.
  • Fremde Sachen: Hausschuhe, Handtücher, Socken, Feilen und Schuhe.
  • Familie: Hat einer Fußpilz, stecken sich die anderen über den Badezimmerboden und gemeinsame Handtücher an.
  • Gesundheit: Diabetes, schlechte Durchblutung der Beine, ein geschwächtes Immunsystem, höheres Alter.
  • Sport und Arbeit in Sicherheitsschuhen, in denen die Füße stundenlang feucht bleiben.

Männer erkranken häufiger als Frauen, Erwachsene häufiger als Kinder. Ein einzelner Kontakt mit dem Pilz reicht nicht: Er setzt sich fest, wenn die Haut lange feucht, aufgeweicht oder von feinen Rissen durchzogen ist. Darum schützen trockene Füße und eigene Schuhe besser als jedes Mittel.

Behandlung von Fußpilz: So gehen Sie vor

Unkomplizierten Fußpilz behandelt man meist mit Pilzmitteln zum Auftragen: Cremes, Gele, Sprays oder Puder. Viele davon gibt es rezeptfrei in der Apotheke, und dort hilft man Ihnen, die passende Form zu wählen. Solche Mittel wirken in der Regel über einige Wochen.

Welche Form passt, hängt von der Art des Fußpilzes ab. Nässt die Haut zwischen den Zehen, sind Spray, Gel oder Puder praktischer: Sie weichen die Haut nicht noch weiter auf. Bei der trockenen Mokassin-Form eignet sich eher eine Creme; dicke Hornhaut an den Fersen wird vorher mit einer Harnstoffcreme aufgeweicht, damit das Mittel tiefer eindringt. Bei Bläschen und starker Entzündung gehen Sie zuerst zum Arzt.

  • Tragen Sie das Mittel auf den ganzen Fuß und die Haut rund um die befallene Stelle auf, nicht nur auf den Fleck. Brechen Sie die Behandlung nicht ab, sobald der Juckreiz weg ist: Der Pilz bleibt länger in der Haut als die Beschwerden.
  • Waschen Sie die Füße vor dem Auftragen und trocknen Sie sie gründlich ab, besonders zwischen den Zehen. Waschen Sie sich danach die Hände, damit Sie den Pilz nicht auf andere Hautstellen übertragen.
  • Haben sich die Nägel verändert, behandeln Sie sie gleichzeitig mit der Haut: Ein befallener Nagel steckt den Fuß immer wieder neu an.
  • Hat sich der Pilz ausgebreitet, die Nägel erfasst oder hilft die Behandlung von außen nicht, kann der Arzt Tabletten gegen Pilze verschreiben. Vorher nimmt er meist Hautschuppen ab, um die Diagnose zu sichern.
  • Behandeln Sie die Schuhe mit einem Pilzspray oder Pilzpuder und lassen Sie sie gut trocknen, damit Sie sich nicht neu anstecken.
  • Haben mehrere in der Familie Fußpilz, sollten sich alle gleichzeitig behandeln.

Warum Fußpilz wiederkommt: Die Behandlung wurde abgebrochen, sobald der Juckreiz weg war; die Nägel wurden nicht mitbehandelt; der Pilz sitzt noch in Schuhen und Hausschuhen; man hat sich bei Angehörigen neu angesteckt; die Füße bleiben weiterhin lange feucht. Sind diese Ursachen beseitigt und kehrt der Pilz trotzdem hartnäckig zurück, prüft der Arzt, ob Diabetes oder andere Erkrankungen die Behandlung erschweren.

Für die tägliche Fußpflege schauen Sie in die Kategorie Nagelpilz. Dort finden Sie Milozol, eine erfrischende Fußcreme mit deodorierenden Ölen zur äußerlichen Anwendung, 30 ml. Sie nährt die Haut der Füße, unterstützt ihren normalen Zustand und ihr Mikrobiom und hilft, unangenehmen Geruch zu verringern. Enthalten sind Teebaumöl, Piroctone Olamine, Zinkoxid, Eukalyptus-, Pfefferminz- und Lavendelöl, Aloe-vera-Saft und Sheabutter. Die Creme wird mit leichten Massagebewegungen von unten nach oben auf die saubere, trockene Haut von Beinen, Füßen und Fersen aufgetragen; vor der ersten Anwendung machen Sie einen Hautverträglichkeitstest. Sie kommt nicht direkt auf offene Wunden und ist nicht für Kinder unter drei Jahren, Schwangere und Stillende bestimmt.

Hausmittel und Vorbeugung: So kommt Fußpilz nicht wieder

  • Waschen Sie die Füße täglich und trocknen Sie die Zehenzwischenräume gründlich mit einem eigenen Fußhandtuch ab.
  • Tragen Sie Socken aus Baumwolle oder Wolle und wechseln Sie sie täglich, bei starkem Schwitzen öfter.
  • Wechseln Sie die Schuhe ab: Tragen Sie ein Paar nicht mehrere Tage hintereinander, sondern lassen Sie es trocknen.
  • Gehen Sie im Schwimmbad, in der Sauna, in Gemeinschaftsduschen und im Hotel nur in eigenen Badeschlappen.
  • Verleihen Sie keine Handtücher, Socken, Schuhe und Feilen und benutzen Sie keine fremden.
  • Waschen Sie Socken und Handtücher heiß.
  • Schwitzen Ihre Füße stark, benutzen Sie ein Antitranspirant oder Puder für die Füße und ziehen Sie keine feuchten Schuhe an – lassen Sie sie erst trocknen.
  • Trocknen Sie die Füße nach Schwimmbad und Dusche gründlich ab, auch zwischen den Zehen, und ziehen Sie erst dann Socken an.
  • Hat jemand in der Familie Fußpilz, gehen Sie auch zu Hause nicht barfuß; Badezimmerboden und Badematte reinigen Sie dann öfter.
  • Bleiben Sie auch nach der Behandlung dabei: Fußpilz kommt oft wieder.

Hausmittel wie Fußbäder mit Essig oder Natron sind in ihrer Wirkung kaum belegt und ersetzen kein Pilzmittel. Das beste Hausmittel bleiben trockene Füße, luftige Schuhe und konsequente Hygiene.

Fußpilz bei Diabetes

Mit Diabetes brauchen die Füße besondere Aufmerksamkeit. Ein hoher Blutzucker lässt mit der Zeit das Gefühl in den Füßen nachlassen und verschlechtert die Durchblutung. Risse und kleine Wunden zwischen den Zehen bemerkt man dann leicht nicht, und sie brauchen länger, um sich zu schließen. Fußpilz öffnet Bakterien die Tür, und aus einem gewöhnlichen Riss kann ein Geschwür werden.

  • Sehen Sie sich Ihre Füße jeden Tag an, auch zwischen den Zehen und die Sohle – mit einem Spiegel oder mit Hilfe von Angehörigen.
  • Schneiden Sie Hühneraugen und Hornhaut nicht selbst weg und benutzen Sie keine Klingen oder scharfen Raspeln – dafür gibt es die Podologie (medizinische Fußpflege).
  • Behandeln Sie Risse und nässende Haut zwischen den Zehen nicht auf eigene Faust: Das Pilzmittel wählt der Arzt aus.
  • Wärmen Sie die Füße nicht mit Wärmflasche oder heißem Wasser: Wenn das Gefühl nachlässt, verbrennt man sich leicht.
  • Gehen Sie auch zu Hause nicht barfuß und tragen Sie weiche, passende Schuhe ohne scheuernde Nähte.
  • Lassen Sie Ihre Füße mindestens einmal im Jahr ärztlich untersuchen, auch wenn nichts wehtut.

Wann Sie mit Fußpilz zum Arzt sollten

Gehen Sie zum Hausarzt oder Hautarzt, wenn:

  • das Mittel aus der Apotheke nach einigen Wochen nicht geholfen hat oder der Pilz wiederkommt;
  • sich die Nägel verändert haben;
  • Sie Diabetes, Durchblutungsstörungen in den Beinen oder ein geschwächtes Immunsystem haben – dann sollten Sie jeden Riss und jede Wunde an den Füßen ärztlich ansehen lassen;
  • Flecken an anderen Körperstellen aufgetaucht sind;
  • ein Kind Fußpilz hat oder Sie schwanger sind oder stillen – dann wählt der Arzt das Mittel aus.

Noch am selben Tag brauchen Sie ärztliche Hilfe – außerhalb der Sprechzeiten über den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117, in Österreich über die Gesundheitsnummer 1450 –, wenn Fuß oder Unterschenkel gerötet, heiß, geschwollen und schmerzhaft sind, Eiter austritt oder ein roter Streifen am Bein hochzieht: Das sind Zeichen einer bakteriellen Infektion, die durch Risse eingedrungen ist. Rufen Sie den Notruf 112, wenn hohes Fieber mit Schüttelfrost, Verwirrtheit, schnelles Atmen oder plötzliche starke Schwäche dazukommen.

Fragen und Antworten

Wie erkenne ich, ob es Fußpilz ist und nicht nur trockene Haut?

Fußpilz schuppt vor allem zwischen den Zehen und an der Sohle, juckt, reißt ein und bildet manchmal Bläschen und Geruch. Einfach trockene Haut wird mit einer Feuchtigkeitscreme nach wenigen Tagen besser, Fußpilz nicht. Sicher sagt es eine Untersuchung der Hautschuppen beim Arzt.

Ist Fußpilz zwischen den Zehen ansteckend?

Ja. Die Pilze werden über Hautschuppen übertragen – auf dem Boden von Duschen, über Handtücher, Hausschuhe und Socken. Benutzen Sie deshalb während der Behandlung ein eigenes Handtuch und laufen Sie zu Hause nicht barfuß.

Wie lange dauert die Behandlung von Fußpilz?

Cremes und Sprays aus der Apotheke wirken meist über einige Wochen. Behandeln Sie so lange weiter, wie Arzt oder Apotheke es empfehlen, auch wenn der Juckreiz schon früher weg ist.

Darf ich mit Fußpilz ins Schwimmbad?

Beginnen Sie am besten zuerst mit der Behandlung, tragen Sie nur eigene Badeschlappen, teilen Sie kein Handtuch und trocknen Sie die Füße nach dem Duschen gründlich ab. So stecken Sie niemanden an und sich selbst nicht wieder.

Muss ich nach Fußpilz meine Schuhe wegwerfen?

Meist nicht: Schuhe werden mit einem Pilzspray oder Pilzpuder behandelt und gut getrocknet. Alte, stark abgetragene Schuhe, die Sie während der Infektion getragen haben, ersetzen Sie einfacher.

Quellen

  1. NHS: Fußpilz (Athlete’s foot, englisch)
  2. American Academy of Dermatology (AAD): Hautpilz (Ringworm), Überblick (englisch)
  3. Gesundheitsinformation.de (IQWiG): Fußpilz

Milozol

Nagelpilz

Typ
Fußcreme, 30 ml
Lieferung
Deutschland

Erfrischende Fußcreme mit Teebaumöl, Piroctone Olamine und Zinkoxid – Pflege bei Nagel- und Fußpilz, Fußgeruch und Schwitzen.

39 € 0 € −100%

Bestellen

Aktionspreis

Den Endbetrag inklusive Versand nennen wir Ihnen am Telefon vor dem Versand.

+49
  1. Wir rufen Sie an, bestätigen Bestellung und Adresse und nennen den Endbetrag inklusive Versand.
  2. Nach der Bestätigung geht das Paket an Ihre Adresse.
  3. Zahlung bei Lieferung, ohne Vorkasse: Sie zahlen nur, wenn Sie einverstanden sind.

Mit dem Klick stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu.